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(GZ-22-2025 - 20. November)
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► LfA Förderbank Bayern:

Schub für Bayerns Wärmewende

Die LfA Förderbank Bayern baut ihr Angebot zur Finanzierung der Wärmewende deutlich aus. Im Anfang des Jahres eingeführten Energiekredit Wärme sind pro Vorhaben jetzt Darlehen bis 50 Millionen Euro möglich. Mit dem Spezialkredit der LfA für Wärme- und Kältenetze sowie Investitionen in die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Wärme und Kälte auf Basis regenerativer Energien können damit nun auch deutlich größere Projekte finanziert werden.

Mit der Verdoppelung des maximalen Kreditbetrags von bisher 25 Millionen Euro pro Förderfall trägt die LfA dem hohen Finanzierungsbedarf bei der Wärmewende Rechnung. Antragsberechtigt sind neben gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern mit einem Jahresumsatz von maximal 500 Millionen Euro u. a. auch öffentliche Unternehmen (Anteil öffentlicher Beteiligungen größer als 50 Prozent) und kommunale Zweckverbände. 

Der Energiekredit Wärme kann vor allem zur Finanzierung von Wärmenetzen genutzt werden. Voraussetzung dafür ist u. a., dass diese sich zu mindestens 75 Prozent aus erneuerbaren Energien oder Abwärme speisen. Das schließt Geothermievorhaben mit ein.

Viele Vorteile

Vorhaben lassen sich mit dem Förderkredit bis zu 100 Prozent finanzieren. Weitere Vorteile neben den attraktiven Zinssätzen sind die Laufzeiten von bis zu 30 Jahren, die Zinsbindungen bis zu 20 Jahren sowie bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre. Liquidität und Planungssicherheit sind so sichergestellt. Das Förderprogramm bewegt sich gezielt im Anwendungsbereich der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und ist mit dieser kombinierbar, da es sich um beihilfefreie Kredite handelt. 

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