Impression des Staatsempfanges anlässlich der 3. Bayerischen Energietage. Bild: StMWi/Q.Leppert

Bayerische Energietage 2026: „Die Energiewende muss bei den Menschen vor Ort ankommen“

Mehr als 200 Veranstaltungen, zahlreiche Technologien und ein gemeinsames Ziel: die Energiewende in Bayern konkret erlebbar zu machen. Im Interview spricht der bayerische Energieminister Hubert Aiwanger über die Bedeutung regionaler Energieprojekte, Akzeptanz in der Bevölkerung und die Frage, wie aus guten Beispielen neue Vorhaben entstehen können. Für ihn steht fest: Die Bayerischen Energietage sollen fortgesetzt werden und künftig noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
GZ-Blog Advertorial - Wie Cosmema WITTICH Kommunen und Menschen näher zusammenbringt
Gründer und Geschäftsführer Johannes Vollnhals mit dem Team der Cosmema WITTICH GmbH am Unternehmenssitz in Gaimersheim. Bild: Manuel Vollnhals

GZ-Blog Advertorial - Wie Cosmema WITTICH Kommunen und Menschen näher zusammenbringt

Ein Unternehmen aus Gaimersheim hat sich innerhalb weniger Jahre zum Marktführer für digitale Bürgerkommunikation in Deutschland entwickelt. Mehr als 1.000 Städte, Gemeinden und Landkreise setzen bereits auf die Lösungen von Cosmema WITTICH. Im Juli 2026 wurde das Unternehmen mit dem Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Wenig später folgte mit der Partnerschaft mit der LINUS WITTICH Mediengruppe und der Umfirmierung zur Cosmema WITTICH GmbH der nächste bedeutende Entwicklungsschritt.

Von: Cosmema WITTICH GmbH
GZ-Blog Arbeitsplatz Kommune
Kommunal-Wiki

GZ-Blog Arbeitsplatz Kommune

Fachbegriffe zum Thema Arbeitsplatz Kommune - kompetent erklärt in Kooperation mit der DATEV eG und der BVK Zusatzversorgung.

Von: Redaktion
Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“
Landrat Stefan Löwl, Landkreis Dachau. Bild: Landkreis Dachau

Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“

Cyberangriffe, Sabotage, Desinformation und mögliche Ausfälle kritischer Infrastruktur stellen Landkreise, Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Anlass für den Landkreis Dachau gemeinsam mit der Bayerischen GemeindeZeitung am 18.11.2026 ein Forum Zivile Verteidigung zu organisieren. Im Interview erklärt Landrat Stefan Löwl, warum kommunale Handlungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Selbstschutz frühzeitig vorbereitet werden müssen und welchen Beitrag die Veranstaltung dazu leisten soll.

GZ-15-16-2026 vom 14.07.2026
Einladung zum 13. Bayerischen BreitbandForum: Zukunft vernetzen. Kommunen stärken.
Einladung zum 13. Bayerischen BreitbandForum: Zukunft vernetzen. Kommunen stärken.

Einladung zum 13. Bayerischen BreitbandForum: Zukunft vernetzen. Kommunen stärken.

Wie gelingt der weitere Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur in Bayern? Welche Herausforderungen beschäftigen Städte und Gemeinden beim Glasfaser- und Mobilfunkausbau und welche Lösungen gibt es für die Netze von morgen? Antworten, aktuelle Informationen und Erfahrungen aus der Praxis bietet das 13. Bayerische BreitbandForum am Donnerstag, 15. Oktober 2026, in der Stadthalle Gunzenhausen.

GZ-18-2026 vom 19.09.2026
Bayerische Energietage 2026: Energiewende. Hier. Jetzt.
Die Bayerischen Staatsforsten wurden zum Unterstützer im Team Energiewende Bayern ernannt. Foto: StMWi

Bayerische Energietage 2026: Energiewende. Hier. Jetzt.

Energiewende findet längst nicht mehr nur in Ministerien und Energieunternehmen statt, sondern auf Hausdächern, in Heizkellern, auf landwirtschaftlichen Betrieben, in Kommunen und Energiegenossenschaften. Genau diese Vielfalt machten die 3. Bayerischen Energietage unter dem Motto „Energiewende. Hier. Jetzt.“ sichtbar. Vom 18. bis 26. Juli standen in allen Regierungsbezirken mehr als 200 Veranstaltungen und Aktionen auf dem Programm. Projekte und Technologien wurden den Bürgern vor Ort anschaulich vermittelt.

GZ-18-2026 vom 23.09.2026
Sonderdruck zum 12. Bayerischen WasserkraftForum: Tradition trifft Innovation
V.l.: Theresa von Hassel, Gersthofens Bürgermeisterin Susanne Olita, Anne-Marie und Constanze von Hassel und Barbara Bühler-Karpati. Bild: JMK

Sonderdruck zum 12. Bayerischen WasserkraftForum: Tradition trifft Innovation

Wie gelingt eine sichere, nachhaltige und resiliente Energieversorgung in Bayern? Der neue Sonderdruck der Bayerischen GemeindeZeitung dokumentiert auf zwölf Seiten die wichtigsten Impulse des 12. Bayerischen WasserkraftForums in Gersthofen – mit Fachbeiträgen, Praxisbeispielen und Lösungsansätzen rund um Wasserkraft, Gewässerökologie und Versorgungssicherheit.

GZ-18-2026 vom 23.09.2026

Empfehlung der Redaktion

Folge 18: INTERFORST-Projektleiterin Petra Hess, Christian Kaul und Ralf Dreeke über KI, Forsttechnik und neue Formen der Zusammenarbeit | Wie Technik und Vernetzung den Wald der Zukunft verändern

Folge 18: INTERFORST-Projektleiterin Petra Hess, Christian Kaul und Ralf Dreeke über KI, Forsttechnik und neue Formen der Zusammenarbeit
Wald im Wandel: Wie Technik und Vernetzung die Forstwirtschaft verändern

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Folge 17: Tüßlings Bürgermeisterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel über nachhaltige Entscheidungen in Zeiten knapper Kassen  und Vertrauen in die Menschen vor Ort | Was Politik vom Wald  lernen kann

Folge 17: Tüßlings Bürgermeisterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel über nachhaltige Entscheidungen in Zeiten knapper Kassen und Vertrauen in die Menschen vor Ort
Was Politik vom Wald lernen kann

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum - Wenn Bürger ihren Bach zurückholen

Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum:
Wie die Gemeinde Baar die Kleine Paar revitalisierte

GZ-13-2026 vom 02.07.2026
Bayerisches Landesamt für Maß und Gewicht: Bayern Wärme Portal für Wärmenetzbetreiber gestartet

Bayerisches Landesamt für Maß und Gewicht: Bayern Wärme Portal für Wärmenetzbetreiber gestartet

Das Bayerische Landesamt für Maß und Gewicht (LMG) stellt seit 1. September 2026 das „Bayern Wärme Portal“ als zentrale Online-Plattform für Wärmenetzbetreiber bereit. Über das Portal können die nach Teil 3 des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) erforderlichen Anträge und Informationen digital an die zuständige Behörde übermittelt werden. Das LMG ist in Bayern für den Vollzug dieser Vorschriften zuständig.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
V.l. Bernd Göttlicher (Leiter Kommunalmanagement Franken), Dr. André Zorger (Leiter Kommunalmanagement Ostbayern) und Silke Mall (Leiterin Kommunalmanagement Oberbayern) sowie online zugeschaltet Christian Brunner, 1. Bürgermeister Gemeinde Bindlach, Jonas Höcker, 1. Bürgermeister Stadt Grafenau und Thomas Albrecht, 1. Bürgermeister Gemeinde Krün gemeinsam mit Moderator Tilmann Schöberl. Bild: Sandra Heidrich

Energiewende vor Ort: Bayernwerk unterstützt neue Rathausspitzen

Netzausbau, Batteriespeicher und Versorgungssicherheit standen im Mittelpunkt der Sendung „kommunal.info spezial“. Die Bayernwerk Netz GmbH informierte neu gewählte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Landrätinnen und Landräte über aktuelle Herausforderungen und ihre Unterstützungsangebote für Kommunen.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Zwei Personen vor einem EXPO REAL Roll-up

EXPO REAL 2026: Kommunale Infrastruktur rückt in den Mittelpunkt

Die Immobilienmesse in München erweitert ihr Programm um Infrastrukturinvestitionen. Der aktuelle Trendindex zeigt wachsendes Interesse an sozialen Einrichtungen, Energieprojekten und Rechenzentren. Gleichzeitig belasten Finanzierungskosten und bürokratische Hürden die Branche.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Neues aus dem Kabinett: Bayern legt Europa-Strategie vor
Aus dem bayerischen Kabinett

Neues aus dem Kabinett: Bayern legt Europa-Strategie vor

Ministerpräsident Markus Söder hat mit seinem Kabinett eine Europa-Strategie für die Zukunft der Europäischen Union vorgelegt. Nach einer Sitzung des Ministerrats betonte Söder: „Bayern ist für Europa und die Europäische Union. Sie ist unser wichtigster Markt. Wir wollen, dass dieser Markt weiter funktioniert. Anders als radikale Kräfte, die aus dem Euro und Europa aussteigen wollen, setzen wir auf die Kraft, die Europa hat. Um diese Kraft zu entfalten, braucht es aber mehr Freiheit und weniger Bürokratie.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Energiewende vor Ort: Bayernwerk unterstützt neue Rathausspitzen
V.l. Bernd Göttlicher (Leiter Kommunalmanagement Franken), Dr. André Zorger (Leiter Kommunalmanagement Ostbayern) und Silke Mall (Leiterin Kommunalmanagement Oberbayern) sowie online zugeschaltet Christian Brunner, 1. Bürgermeister Gemeinde Bindlach, Jonas Höcker, 1. Bürgermeister Stadt Grafenau und Thomas Albrecht, 1. Bürgermeister Gemeinde Krün gemeinsam mit Moderator Tilmann Schöberl. Bild: Sandra Heidrich

Energiewende vor Ort: Bayernwerk unterstützt neue Rathausspitzen

Netzausbau, Batteriespeicher und Versorgungssicherheit standen im Mittelpunkt der Sendung „kommunal.info spezial“. Die Bayernwerk Netz GmbH informierte neu gewählte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Landrätinnen und Landräte über aktuelle Herausforderungen und ihre Unterstützungsangebote für Kommunen.

GZ-18-2026 vom 23.09.2026
Spontan vorbeischauen ist nicht mehr: Seit der Corona-Krise sind Rathäuser und Landratsämter deutlich schwerer zugänglich
Gerade für nicht-internetaffine Senioren ist es oft kompliziert, einen Termin bei einer Behörde zu bekommen. Bild: Pat Christ

Spontan vorbeischauen ist nicht mehr: Seit der Corona-Krise sind Rathäuser und Landratsämter deutlich schwerer zugänglich

Ruft man bei Yvonne Beck im Rathaus des Marktes Maroldsweisach an, weil man irgendetwas zu erledigen hat, sagt die Standesbeamtin in der Regel: „Kein Problem, kommen Sie in einer Viertelstunde vorbei!” Davon können Bürgerinnen und Bürger in großen Städten Bayerns nur träumen. Vielerorts ist es nicht mehr möglich, direkt zu einer Behörde zu gehen. Termine müssen vereinbart werden. Immer mehr Kommunen wünschen, dass dies online geschieht. Bis es zum Termin kommt, kann dauern.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Andreas Buchwinkler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim. Bild: Gemeinde Saaldorf-Surheim
GZ zu Gast bei... Andreas Buchwinkler, Erster Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim
Porträt Carmen Pepiuk
Kolumne von Carmen Pepiuk Wenn der Angriff plötzlich ganz nah kommt
Pino
Pinos Welt Wiesn-Moral für die Katz
Der Augsburger Stadtwald ist das Trinkwasserschutzgebiet der Stadt. 70 km Bäche durchziehen den Wald.  © Stadt Augsburg

Sonderdruck zur INTERFORST 2026: Zukunftsperspektiven für den Kommunalwald

Wie können Kommunen ihre Wälder fit für die Zukunft machen? Der neue Sonderdruck der Bayerischen GemeindeZeitung zur INTERFORST 2026 zeigt praxisnahe Lösungen für die aktuellen Herausforderungen im Kommunalwald – vom Klimawandel und klimaresilienten Waldumbau bis hin zu Fachkräftemangel und knappen finanziellen Ressourcen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen
GZ Fahne

Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen

Nach Ergebnissen der im Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten vierteljährlichen Kassenstatistik steigen die kassenmäßig verbuchten Steuereinnahmen der bayerischen Kommunen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Bis auf einen pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 haben die gesamten Steuereinnahmen der Kommunen seit 2019 kontinuierlich zugenommen und lagen bereits im Jahr 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die höchsten Einnahmeposten sind 2025 wie auch bereits in den Vorjahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 12,5 Mrd. Euro (+4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie aus dem Anteil an der Einkommensteuer mit 10,9 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Nachruf auf Josef Deimer: Ein Leben für Landshut und die Kommunen
Bildarchiv Bayerischer Landtag/Ilona Niederhof

Nachruf auf Josef Deimer: Ein Leben für Landshut und die Kommunen

Trauer um Josef Deimer: Der frühere Landshuter Oberbürgermeister prägte seine Heimatstadt 35 Jahre lang und war fast drei Jahrzehnte Vorsitzender des Bayerischen Städtetags. Am 12. August ist der CSU-Politiker im Alter von 90 Jahren gestorben. „Bayern trauert um einen der prägendsten Kommunalpolitiker in der Geschichte des Freistaats“, ließ Ministerpräsident Markus Söder verlauten. Deimer sei über Jahrzehnte eine „starke und unüberhörbare Stimme in der Politik“ gewesen. „Bürgernah, mutig, eigenständig und unbeirrt verkörperte er das, was die kommunale Familie so stark macht: Zusammenhalt, Verlässlichkeit und Bodenständigkeit.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Frauen in der Kommunalpolitik: Mehr Mandate, weniger Spitzenämter

Frauen sind nach der Kommunalwahl 2026 in Bayerns kommunalen Gremien etwas stärker vertreten als vor sechs Jahren. Von einer Trendwende kann jedoch keine Rede sein. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bayerischer Engagiert-Preis 2026: Ehrenamtliche schenken Hoffnung
Die TikTok-Jugendredaktion der Jugendbeteiligung Augsburg erhielt einen Preis für ihr Projekt „Kommunalwahl4you“. Bild: Bayerisches Innenministerium/Alexandra Beier

Bayerischer Engagiert-Preis 2026: Ehrenamtliche schenken Hoffnung

Bayern ist Ehrenamtsland. Bei der Verleihung des Bayerischen Engagiert-Preises in München würdigte Innenminister Joachim Herrmann herausragende Leistungen im Ehrenamt für die Sicherheit der Menschen in Bayern, im Sport und in der Integration. „Ehrenamtliche schenken Hoffnung, stiften Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung“, betonte der Minister. Mehr als fünf Millionen Menschen engagierten sich im Freistaat freiwillig für andere. „So unterschiedlich die Aufgaben auch sind – eines verbindet jedes Ehrenamt: Menschen setzen ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihre Energie dafür ein, das Leben anderer Menschen sicherer, besser oder schöner zu machen.“

GZ-17-2026 vom 11.09.2026

Politik & Gesellschaft

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OB-Barometer 2026: Dominierende Kommunalfinanzen

Die angespannte Finanzlage bestimmt zunehmend die kommunalpolitische Agenda. Für 78 Prozent der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister deutscher Städte sind die Kommunalfinanzen 2026 das wichtigste aktuelle Handlungsfeld. Dies ist das zentrale Ergebnis des diesjährigen OB-Barometers des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu). Mit 31,9 Milliarden Euro erreichte das Finanzierungsdefizit der Städte und Gemeinden im vergangenen Jahr einen Rekordstand. Vor allem steigende Personalkosten und Sozialausgaben belasten die Haushalte. Gleichzeitig fallen die Erwartungen bei den Steuereinnahmen geringer aus.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Bild einer Person am Rednerpult

BMI-Kommunaltagung in Berlin: Mehr Schutz für Kommunen im Krisenfall

Rund 450 Vertreter aus Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen zur 3. Kommunaltagung des Bundesinnenministeriums in Berlin zusammen. Die Themenschwerpunkte der Veranstaltung bildeten der Bevölkerungsschutz und die zivile Verteidigung, aber auch Cybersicherheit, Bürokratieabbau sowie der Schutz kommunaler Amts- und Mandatsträger.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Portrait

Landesausstellungen und Landesgartenschauen: Absagen werfen Kostenfragen auf

MdL Scheuenstuhl fragt nach Vergabe und finanziellen Folgen für Kommunen - Bürgerentscheide, finanzielle Schwierigkeiten und die Corona-Pandemie hätten in den vergangenen Jahren zu Absagen, Rückgaben und Verschiebungen bei Bayerischen Landesausstellungen und Landesgartenschauen geführt, so die Antwort der Staatsregierung auf eine Schriftliche Anfrage des Landtagsabgeordneten Harry Scheuenstuhl. Welche finanziellen Folgen solche Entscheidungen für die betroffenen Kommunen hatten, könne die Staatsregierung vielfach nicht beziffern, macht der SPD-Politiker in einer Mitteilung deutlich.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026

Praxis vor Ort

Bild zweier Plakate

Plakate bleiben für Veranstalter und Parteien auch im Social Media-Zeitalter wichtig: Weil „draußen“ alle unterwegs sind

Sie fallen auf, wenn man durch die Stadt schlendert: Plakate verweisen auf Theatervorstellungen oder Konzerte, Vorträge oder Vernissagen. Besonders viele Poster hängen zu Wahlkampfzeiten. Veranstalter sind ebenso wie Parteien nach wie vor auf Plakate angewiesen. Kommunen wiederum achten darauf, dass das Stadtbild nicht durch allzu viele Plakate verschandelt wird. Beachtlich in Bezug auf Wahlplakate ist, zu wie vielen Straftaten es rund um dieselben kommt.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Impression des Staatsempfanges anlässlich der 3. Bayerischen Energietage. Bild: StMWi/Q.Leppert

Interview: Bayerische Energietage 2026: „Die Energiewende muss bei den Menschen vor Ort ankommen“

Mehr als 200 Veranstaltungen, zahlreiche Technologien und ein gemeinsames Ziel: die Energiewende in Bayern konkret erlebbar zu machen. Im Interview spricht der bayerische Energieminister Hubert Aiwanger über die Bedeutung regionaler Energieprojekte, Akzeptanz in der Bevölkerung und die Frage, wie aus guten Beispielen neue Vorhaben entstehen können. Für ihn steht fest: Die Bayerischen Energietage sollen fortgesetzt werden und künftig noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Die Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer der Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau. Bild: Stadt Straubing

Donaustädte wollen Zusammenarbeit neu ausrichten: Oberbürgermeister aus Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau beraten über flexiblere Kooperation und gemeinsame Zukunftsthemen

Die Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau entwickeln ihre seit über 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit stetig weiter. Beim traditionellen Treffen der Oberbürgermeister der Wirtschaftsregion Donaustädte auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest diskutierten die politischen Spitzen und Wirtschaftsförderungen über eine künftig flexiblere und noch stärker projektbezogene Ausrichtung der Arbeitsgemeinschaft.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Wasserstoffzug startet bei der Südostbayernbahn
Bei der Vorstellung des Wasserstoffzuges (v. l.): Markus Frank, kfm. Leiter Regionalzüge Siemens Mobility, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Matthias Krause, Geschäftsleiter der Südostbayernbahn und Christoph Kraller, Konzernbevollmächtigter Deutsche Bahn für den Freistaat Bayern. Bild: Deutsche Bahn

Wasserstoffzug startet bei der Südostbayernbahn

Auf der Strecke zwischen Mühldorf und Burghausen beginnt eine neue Ära im Schienenverkehr: Die Südostbayernbahn (SOB) und Siemens Mobility haben den ersten Wasserstoffzug für den künftigen Regelbetrieb im Freistaat vorgestellt. Der Siemens Mireo Plus H befindet sich derzeit noch im Test- und Schulungsbetrieb. Ab Dezember 2026 sollen insgesamt drei dieser Züge regelmäßig Fahrgäste befördern.

GZ-17-2026 vom 16.09.2026
Johannes Vollnhals, Gründer von Cosmema GmbH aus Gaimersheim bei Ingolstadt, nahm den Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger 2026“ entgegen.	Bild: MH

Digitale Brücken ins Rathaus: Cosmema gewinnt Bayerischen Gründerpreis

Zehn Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen des Freistaats standen bei der Verleihung des Bayerischen Gründerpreises 2026 in der Münchner BMW Welt im Mittelpunkt. Nach siebenjähriger Pause würdigten die bayerischen Sparkassen wieder unternehmerischen Mut, Innovationskraft und verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien „StartUp“, „Aufsteiger“, „Nachfolge“ und „Lebenswerk“ vergeben.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen

Nach Ergebnissen der im Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten vierteljährlichen Kassenstatistik steigen die kassenmäßig verbuchten Steuereinnahmen der bayerischen Kommunen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Bis auf einen pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 haben die gesamten Steuereinnahmen der Kommunen seit 2019 kontinuierlich zugenommen und lagen bereits im Jahr 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die höchsten Einnahmeposten sind 2025 wie auch bereits in den Vorjahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 12,5 Mrd. Euro (+4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie aus dem Anteil an der Einkommensteuer mit 10,9 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahnen

Bundes-SGK verabschiedet „Braunschweiger Erklärung“: Finanzkraft der Kommunen stärken

Der Vorstand der Bundes-SGK hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung eine „Braunschweiger Erklärung“ verabschiedet. Nach Angaben von Thorsten Kornblum, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, „belaufen sich die Defizite der Kommunen in den vergangenen zwei Jahren in Summe auf 55 Milliarden Euro. Städte, Gemeinden und Kreise erfüllen eine Vielzahl an staatlichen Aufgaben und sind systemrelevant. Um die Handlungsfähigkeit des Staates vor Ort zu gewährleisten, benötigen die Kommunen eine Soforthilfe, bis sich die Konjunktur wieder stabilisiert.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bild: Henne Nutzfahrzeuge

GaLaBau 2026: Zukunftslösungen für Grünflächen und Kommunaltechnik

Vom 15. bis 18. September 2026 wird Nürnberg wieder zum Treffpunkt der grünen Branche. Im Mittelpunkt der GaLaBau stehen nachhaltige Lösungen, technische Innovationen und die Frage, wie Grünflächen und kommunale Infrastruktur künftig effizient, wirtschaftlich und klimafit gepflegt werden können. Die Henne Nutzfahrzeuge GmbH präsentiert hierzu gemeinsam mit Mercedes-Benz Special Trucks sowie Bucher Municipal und MULAG praxisnahe Fahrzeug- und Gerätekombinationen für den professionellen Einsatz.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Grünflächen professionell  pflegen mit Lintrac und Unitrac Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg. Gut gepflegte Radwege Die stufenlosen Lintrac-Modelle 70, 80 und 100 gibt es in einer speziellen Version für verschiedene Einsätze am Radweg. Durch einen speziell angepassten Kotflügel und eine kürzere Achse bleibt die Fahrzeugbreite unter 1,80 Metern. Damit können die Lintracs auch auf schmalen Radwegen mühelos manö- vrieren. Transportieren und laden Spitzenmodell bei den Transportern ist der stufenlose Unitrac 122 LDrive, der in der Pro-Version bis zu 136 PS abrufen kann. Das Drehmoment beträgt 500 Nm bei 1.500 U/min. Die Mehr-Kreis-Hydraulik hat eine Verstellpumpe, die bis zu 88 l/min liefert. Höchsten Fahrkomfort bietet das Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung mit Niveauregelung. Für überdurchschnittliche Wendigkeit steht die optionale 4-Rad-Lenkung. Der Unitrac mit 3-Seitenkipper und Kran kann Material nicht nur transportieren, sondern auch auf- und entladen.  Lintrac mit Noremat Gemeinsam mit dem französischen Spezialisten Noremat hat Lindner einen maßgeschneiderten Lintrac für die professionelle Pflege von Straßen- und Wegenetzen entwickelt. Die Speziallösung kommt europaweit zum Einsatz und verbindet die Wendigkeit und Vielseitigkeit des Lintrac mit leistungsstarker Mäh- und Kommunaltechnik von Noremat. Ausgestattet werden kann der Lintrac unter anderem mit einem Mäharm oder einem Schlegelmäher mit einer Reichweite von bis zu 5,40 Metern. Darüber hinaus stehen zahlreiche Profi-Anbaugeräte wie Astschneider, Mulcher oder Leitschienen-Mähgeräte zur Verfügung. Auch rotierende Anbaugeräte, etwa Unkrautbürsten, lassen sich integrieren. Für zusätzliche Sicherheit im Einsatz sorgt eine Polycarbonatscheibe auf der rechten Seite, die den

Grünflächen professionell pflegen mit Lintrac und Unitrac

Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Foto eines Fahrzeugs

Leistung trifft auf Vielseitigkeit

Unimog-Neuzugänge bei Streicher in roter Sonderlackierung - Die Unimog-Flotte der Max Streicher GmbH & Co. KG aA mit Hauptsitz in Deggendorf wächst weiter. Nachdem zuletzt im Jahr 2024 ein Unimog über Beutlhauser in Hengersberg beschafft wurde, gibt es nun gleich zwei Neuzugänge. Bei beiden handelt es sich um Unimog U 435, die sofort ins Auge stechen. Die rote Sonderlackierung spiegelt die Firmenfarbe des Unternehmens wider.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Eine frisch gepflanzte Esskastanie. Diese wurde im letzten Jahr im Rahmen des Waldumbaus symbolisch als 90-millionster Baum gepflanzt. Die Esskastanie ist ein wahrer Zukunftsbaum – sie kommt gut mit Trockenheit und Hitze zurecht.  Foto: Judith Schmidhuber/StMELF.

Dürre schädigt Wälder in Europa: Kaniber setzt auf Waldumbau und fordert Stopp des Nationalen Wiederherstellungsplans zur umstrittenen EU-Verordnung

Angesichts der massiven Auswirkungen des Klimawandels auf Europas Wälder fordert Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber vom Bund, die Ausarbeitung der „Nationalen Wiederherstellungspläne“ sofort zu stoppen. Nach Ansicht der Ministerin muss Brüssel die auslösende EU-Wiederherstellungsverordnung grundlegend überarbeiten, denn ihre Vorgaben hemmen die dringend notwendige Anpassung der Wälder an den Klimawandel: „Spätestens seit diesem Hitze-Sommer muss jedem klar sein: Wir brauchen neue, klimastabile Zukunftswälder. Wenn aber europäische Vorgaben dazu führen, dass Waldbesitzer an Waldtypen festhalten sollen, die bereits jetzt erkennbar unter Klimastress leiden und von denen wir wissen, dass sie im Klima von morgen keine Chance mehr haben, dann läuft etwas grundlegend falsch. Wir dürfen nicht Stillstand befehlen, wo Veränderung notwendig und dringend ist“, so Kaniber.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen
Hitze und Dürre setzen den rund 26.000 Bäumen im Stadtgebiet stark zu. Mit einem Betrag für den Baumpflegefonds kann jeder etwas zur Bewässerung von Eiche, Linde & Co. beitragen. Foto: Stadt Bayreuth

Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen

Stadt verweist auf sinkenden Grundwasserspiegel – Bewässerung eines Baumes kostet in heißen Sommern rund 100 Euro: Mit Spenden für den Baumpflegefonds der Stadt Bayreuth können Bürgerinnen und Bürger die Pflege von tausenden städtischen Bäumen unterstützen.

GZ-17-2026 vom 16.09.2026
Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen
GZ Fahne

Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen

Der Freistaat Bayern plant eine Reform des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes. Nach den bisherigen Überlegungen soll der Elternbeitragszuschuss von 100 Euro pro Kindergartenkind in seiner bisherigen Form entfallen. Die dadurch frei werdenden Mittel sollen zwar vollständig im Kita-System bleiben und unter anderem die staatliche Betriebskostenförderung erhöhen. Passaus Landrat Raimund Kneidinger warnt dennoch vor zusätzlichen Belastungen für Eltern und Kommunen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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