Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“
Landrat Stefan Löwl, Landkreis Dachau. Bild: Landkreis Dachau

Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“

Cyberangriffe, Sabotage, Desinformation und mögliche Ausfälle kritischer Infrastruktur stellen Landkreise, Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Anlass für den Landkreis Dachau gemeinsam mit der Bayerischen GemeindeZeitung am 18.11.2026 ein Forum Zivile Verteidigung zu organisieren. Im Interview erklärt Landrat Stefan Löwl, warum kommunale Handlungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Selbstschutz frühzeitig vorbereitet werden müssen und welchen Beitrag die Veranstaltung dazu leisten soll.

GZ-15-16-2026 vom 14.07.2026
Dr. Olaf Heinrich (Foto: Fotostudio Eder)

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich über erfolgreiche Innenentwicklung, kommunale Verantwortung und den Wert lebendiger Ortsmitten: „Die Visitenkarte eines Ortes ist sein Zentrum“

Die Zukunft ländlicher Gemeinden entscheidet sich nicht auf der grünen Wiese, sondern in ihren Ortszentren. Dr. Olaf Heinrich, Erste Bürgermeister in Freyung und niederbayerischer Bezirkstagspräsident, erläutert im Gespräch, warum Baukultur, Bürgerbeteiligung und strategische Stadtentwicklung zusammengehören, welche Rolle Kommunalpolitik dabei spielt und warum Mut zum Bestand oft der bessere Weg ist.

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
Rund 100 Interessierte diskutierten in Niederalteich über die Zukunft lebendiger Ortskerne: Innenentwicklung braucht Ideen, Mut und den Blick fürs Ganze
Referierten und diskutierten zum Thema Innenentwicklung im ländlichen Raum, v.l.: Dr. Olaf Heinrich, Dr. Rudolf Neumaier, Dr. Clemens Knobling, Dr. Reinhard Saller, Prof. Stephan Rauch, Julien Pursch, Prof. Veronika Kammerer, Rolf-Peter Klar, Alfons Döringer, Claudia Stadler und Thomas Mittermeier. (Foto: Bezirk Niederbayern/Roider)

Rund 100 Interessierte diskutierten in Niederalteich über die Zukunft lebendiger Ortskerne: Innenentwicklung braucht Ideen, Mut und den Blick fürs Ganze

Wie können Ortskerne wieder zu lebendigen Treffpunkten werden? Welche Rolle spielen Baukultur, Städtebauförderung und Bürgerbeteiligung? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Fachtagung „Erfolgreiche Innenentwicklung im ländlichen Raum“, zu der der Bezirk Niederbayern gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Bayern nach Niederalteich eingeladen hatte.

GZ-15-16-2026 vom 29.07.2026

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Folge 17: Tüßlings Bürgermeisterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel über nachhaltige Entscheidungen in Zeiten knapper Kassen  und Vertrauen in die Menschen vor Ort | Was Politik vom Wald  lernen kann

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GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum - Wenn Bürger ihren Bach zurückholen

Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum:
Wie die Gemeinde Baar die Kleine Paar revitalisierte

GZ-13-2026 vom 02.07.2026
Titelbild Podcast #15 | Martin Fleischer | VKB

Folge 15: Martin Fleischer | Die Rolle von Versicherungen für stabile Kommunalhaushalte
Gesundheit als kommunale Zukunftsaufgabe

GZ-10-2026 vom 14.05.2026
V.l.: Vizepräsident Stefan Proßer, Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Präsident Matthias Dießl und Landrat Elmar Stegmann.

Bayerischer Sparkassentag in Lindau: „Finanzen verstehen. Zukunft machen“

Unter dem Motto „Finanzen verstehen. Zukunft machen.“ stand der Bayerische Sparkassentag 2026 in der Lindauer Inselhalle ganz im Zeichen der finanziellen Bildung. Über 400 Vertreterinnen und Vertreter der 54 bayerischen Sparkassen, ihrer Trägerkommunen sowie aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft setzten sich mit der Rolle des Finanzinstituts in einer Zeit wachsender Herausforderungen auseinander. 

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
125. GVB-Verbandstag

125. GVB-Verbandstag: Stark verwurzelt und bereit für die Zukunft

Vertrauen, verantwortungsvolle Führung und die Widerstandskraft regionaler Strukturen standen beim 125. Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern im Mittelpunkt. Zugleich richtete die Veranstaltung den Blick auf eine Weltordnung, in der Europa stärker für seine Interessen eintreten muss.

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
V.l.: Hans Peter Göttler (Stv. LfA-Vorstandsvorsitzender), Dr. Bernhard Schwab (LfA-Vorstandvorsitzender), Albert Füracker (Staatsminister der Finanzen und für Heimat), Dr. Markus Söder (Bayerischer Ministerpräsident), Hubert Aiwanger (Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, LfA-Verwaltungsratsvorsitzender), Ulrike Scharf (Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Mitglied im LfA-Verwaltungsrat) und Stefan Höck (LfA-Vorstandsmitglied).	Bild: LfA

75 Jahre LfA: Förderbank als Stabilitätsanker für Wirtschaft und Kommunen

Mit einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz hat die LfA Förderbank Bayern ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Finanzminister Albert Füracker und LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Bernhard Schwab würdigten die Förderbank als tragende Säule der bayerischen Wirtschafts- und Strukturpolitik.

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
Sarah Höfler, Erste Bürgermeisterin des Marktes Cadolzburg. Bild: Markt Cadolzburg
GZ zu Gast bei... Sarah Höfler, Erste Bürgermeisterin des Marktes Cadolzburg
Porträt Christoph Göbel
Kolumne von Christoph Göbel Lebensmittel Nummer eins: Wasser
Pino
Pinos Welt Das Kinderherz im Plüschformat
Tim Oßwald, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und Prof. Gerhard Mayer vor den neuen Unimog der Stadt Neu-Ulm (l.) und dem Jubiläumsfahrzeug der Firma Wilhelm Mayer. Bild: CH

125 Jahre Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge: Tradition im Herzen, Innovation im Kopf

125 Jahre Unternehmensgeschichte, zahlreiche technische und wirtschaftliche Umbrüche und immer wieder die Fähigkeit, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen: Die Wilhelm Mayer GmbH & Co. KG feierte das besondere Firmenjubiläum mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern und blickte dabei nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Begleitend erschien eine reich bebilderte Chronik, die die ereignisreiche Geschichte von Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge nachzeichnet und zugleich zeigt, wie eng Tradition, Innovationskraft und Zukunftsorientierung miteinander verbunden sind.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
GZ-Interview mit Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger: „125 Jahre schafft man nur mit Innovationskraft und Mut“
V.l.: Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, Geschäftsführer Tim Oßwald und Prof. Gerhard Mayer vor dem neuen Unimog der Stadt Neu-Ulm. Bild: CH

GZ-Interview mit Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger: „125 Jahre schafft man nur mit Innovationskraft und Mut“

125 Jahre Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge waren für Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger Anlass, über die Bedeutung von Traditionsunternehmen, die schwierige Finanzlage der Kommunen und die besonderen Stärken des Standorts Neu-Ulm zu sprechen. Im Interview mit der Bayerischen GemeindeZeitung erklärt sie, warum Unternehmen wie Wilhelm Mayer weit mehr sind als Arbeitgeber und weshalb die Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm in ihren Augen einzigartig ist.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Systemfahrzeug mit Mehrwert, elektrischer Traktor zeigt Zukunftsperspektiven: BayWa Demo-Tage – Flexible Technik für den kommunalen Bauhof
Das Team der BayWa Demo-Tage zu Gast in Olching. Bild: BayWa

Systemfahrzeug mit Mehrwert, elektrischer Traktor zeigt Zukunftsperspektiven: BayWa Demo-Tage – Flexible Technik für den kommunalen Bauhof

Wie können Bauhöfe mit einer einzigen Fahrzeugplattform unterschiedlichste Aufgaben bewältigen? Antworten darauf gaben die BayWa Demo-Tage, die erstmals als Roadshow für Frühling, Sommer und Herbst Station neben Deggendorf, Erbach und Giebelstadt auch in Olching machten. Mehr als 100 Maschinen von über 35 Herstellerpartnern wurden dabei im praktischen Einsatz vorgestellt: von Grünflächenpflege über Straßenunterhaltung bis hin zu Transport- und Winterdienstlösungen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
V.l. Moderatorin Constanze von Hassel, Bayerische GemeindeZeitung, Studenten-Vertreter Vitus Heigenhauser, Andreas Löffert Geschäftsführer Zweckverband Hafen Straubing-Sand und Biocampus GmbH, Dr. Norbert Fröhlich, Geschäftsführer des TUM-Campus, Dr. Bernhard Widmann, Leiter des Technologie- und Förderzentrums (TFZ), Edmund Langer, Geschäftsführer c.a.r.m.e.n. e.V., Landrat Tobias Beck, Landkreis Straubing-Bogen und Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Stadt Straubing. Bild: c.a.r.m.e.n. e.V.

25 Jahren KoNaRo: Straubing als Werkbank der Bioökonomie

Bei der Jubiläumsdiskussion zu 25 Jahren KoNaRo ging es um weit mehr als nachwachsende Rohstoffe: Eingebettet in das zweitägige C.A.R.M.E.N.-Symposium „Energie und Rohstoffe der Zukunft“ diskutierten Vertreter aus Kommunalpolitik, Forschung, Beratung, Wirtschaft und Studentenschaft über kommunale Weitsicht, regionale Wertschöpfung und Bayerns Weg zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing: Wärmewende gelingt vor Ort
Gruppenfoto

C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing: Wärmewende gelingt vor Ort

Biogasbasiertes Wärmenetz der Gemeinde Röslau mit dem Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe ausgezeichnet - Gleich mehrere Anlässe prägten den Staatsempfang im Rahmen des diesjährigen C.A.R.M.E.N.-Symposiums in Straubing: die Verleihung des Förderpreises Nachwachsende Rohstoffe 2025, des Ernst-Pelz-Preises 2025 sowie das 25-jährige Bestehen des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe, kurz KoNaRo.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026

Politik & Gesellschaft

Patric Fischer, Senior Vice President, CGI Deutschland. Bild: CGI

Patric Fischer, Senior Vice President, CGI Deutschland: KI in Kommunen: Wie sie langfristig Handlungsfähigkeit sichert

Immer mehr Kommunen nutzen Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Sie hoffen dadurch die zunehmende Arbeitslast bei immer knapperen Ressourcen auch zukünftig bewältigen zu können. Ein erstes Fazit muss jedoch gemischt ausfallen: Viele Projekte nutzen punktuell, die große Entlastung stellt sich oft jedoch nicht ein. Der Grund: Isolierte Anwendungen schaffen auch nur isolierten Nutzen.

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
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Neues Format der Staatsregierung: Direkter Austausch mit Bürgermeistern

Die Bayerische Staatsregierung will den Dialog mit den Kommunen weiter intensivieren und künftig mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Freistaats ins Gespräch kommen. Wie Ministerpräsident Markus Söder nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München ankündigte, sollen ab Herbst erstmals Bürgermeisterkonferenzen mit dem gesamten Kabinett stattfinden.

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
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Richtige Ansätze, aber kein Befreiungsschlag

Deutscher Landkreistag fordert echte kommunale Entlastung - Der Deutsche Landkreistag (DLT) begrüßt mehrere Beschlüsse des Koalitionsausschusses, sieht aber weiterhin keine strukturelle Entlastung der Kommunen. Positiv bewertet DLT-Präsident Landrat Dr. Achim Brötel unter anderem die angekündigte Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch, den Abbau von Berichtspflichten, schnellere Verfahren beim Ausbau der Verteilnetze sowie die geplante Rentenreform.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026

Praxis vor Ort

Großer Andrang am Showpalast. Bild: M. Maschek

Mini-München zeigt seit fast 50 Jahren, wie junge Menschen Stadt, Gemeinschaft und Mitbestimmung spielerisch erproben: Kinder bauen Demokratie

In der Spielstadt Mini-München übernehmen Kinder Verantwortung, handeln Regeln aus, gründen Unternehmen, arbeiten in Medien oder gestalten Politik. Margit Maschek von Kultur & Spielraum e.V. erklärt, warum das Projekt weit mehr ist als ein Ferienangebot und weshalb Kommunen gerade in Zeiten knapper Kassen in Beteiligungsräume für Kinder investieren sollten.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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Landkreis Bamberg: Kommunen warnen vor Ausbremsen der Energiewende

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Bamberg haben vor den Folgen der geplanten Änderungen beim Ausbau erneuerbarer Energien gewarnt. Bei einem Treffen im Energiepark auf der Trabelsdorfer Höhe forderten sie gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Energiewende Nordbayern verlässliche Rahmenbedingungen für Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Energiespeicher.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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Kommunales Klimaschutznetzwerk Oberpfalz gegründet

Die nördliche Oberpfalz nimmt den Klimaschutz verstärkt in den Fokus: 24 Städte, Märkte und Gemeinden haben im Rathaus Hahnbach ein Kommunales Klimaschutznetzwerk gegründet und sich mit diesem Zusammenschluss 553.542 Euro Fördermittel aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gesichert. Nach einem offenen Ausschreibungsverfahren wurde nun mit dem Institut für Energietechnik (IfE) ein leistungsfähiger Netzwerkpartner gefunden.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Hochgeförderte Kläranlage: Vom Energiefresser zum Energieerzeuger
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Hochgeförderte Kläranlage: Vom Energiefresser zum Energieerzeuger

Die Stadt Bad Kissingen empfängt Staatsminister Christian Bernreiter zum Abschluss der ersten Bauphase ihrer hochgeförderten Kläranlage - Es ist Zeit umzudenken. Dort, wo die Städte und Kommunen besonders viel Energie benötigen und entsprechend hohe Ausgaben anfallen, kann man mit kluger Strategie echte Wendeprojekte umsetzen. Bad Kissingen wagt einen Umbau im laufenden Betrieb seiner Kläranlage und hat dafür aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 5,6 Millionen Euro erhalten. Das Projekt ist so durchdacht, dass Staatsminister Bernreiter beim Besuch der Kläranlage weitere zwei Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln versprochen hat.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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Verleihung des Bayerischen Energiepreises: Innovative Best Practice-Lösungen

Mit dem Bayerischen Energiepreis 2026 hat der Freistaat erneut herausragende Projekte gewürdigt, die zeigen, wie die Energiewende in der Praxis gelingen kann. Im Münchner Bergson Kunstkraftwerk überreichte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Auszeichnungen an neun Projekte aus Kommunen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Energiewirtschaft. Insgesamt waren rund 200 Bewerbungen eingegangen. Prämiert wurden innovative Lösungen in den Bereichen kommunale Energiekonzepte, industrielle Energieeffizienz, Energieinfrastruktur, Gebäudetechnik, Digitalisierung sowie Energieforschung.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Foto des Höllenstein-Kraftwerks

Zukunftstechnologie mit bayerischem Machergeist: 100 Jahre Kraftwerk am Höllensteinsee

Mit einem feierlichen Festakt hat die Kraftwerk Am Höllenstein AG das 100-jährige Jubiläum des Kraftwerksbetriebs am Höllensteinsee begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Wegbegleiter kamen dazu im Höllensteinhaus zusammen, um ein Jahrhundert Wasserkraft, Ingenieurskunst und regionale Energiegeschichte zu feiern.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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Kommunale Wärmeplanung: Neue Daten bis auf Baublockebene

Kehrbuch- und Zensusdaten im Energie-Atlas liefern Grundlagen für Wärmenetze, Sanierung und klimaneutrale Versorgung - Seit Mai 2026 stehen im Energie-Atlas Bayern neue, kleinräumige Daten zur Wärmeversorgung auf Baublockebene bereit. Grundlage sind Kehrbuchdaten des Berichtsjahres 2023 und Ergebnisse des Zensus 2022, aufbereitet vom Bayerischen Landesamt für Statistik nach einem Modell des Landesamts für Umwelt.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Foto von zwei Personen vor einem Fahrzeug

Bucher Municipal zieht positives Fazit zur IFAT 2026

Die Bucher Municipal zieht eine positive Bilanz ihrer Teilnahme an der IFAT 2026. Vom 4. bis 7. Mai präsentierte das Unternehmen in Halle C6 seine Lösungen für den kommunalen Einsatz einem internationalen Fachpublikum.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Der ORTEN ET 400 U, ein vollständig elektrifizierter Unimog. Bild: MH

Zwischen Pioniergeist und Praxistest: Elektrische Geräteträger für den Bauhof

Bei einem Praxisworkshop der Henne Nutzfahrzeuge GmbH in Heimstetten bei München standen Ende Mai drei sehr unterschiedliche Ansätze für kommunale Elektromobilität im Mittelpunkt: der batterieelektrische Geräteträger ORTEN ET 400 U, der neue Elektro-Pick-up KGM Musso EV sowie der vollelektrische Hanggeräteträger Sauerburger e-GRIP. Vertreter von Autobahnmeistereien, Wasserwirtschaft, Kommunen und staatlichen Einrichtungen diskutierten dabei vor allem eine Frage: Welche elektrischen Arbeitsfahrzeuge sind im kommunalen Alltag heute bereits sinnvoll einsetzbar?

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Bild von zwei Personen vor einem Unimog mit Räumschild

KOMMUNAL-Tour 2026 zeigt in Elchingen die ganze Faszination des Unimog: Schweizer Taschenmesser auf Rädern

Rund 2.000 Fachbesucher, 40 Fahrzeuge und 30 Anbaugerätepartner: Die KOMMUNAL-Tour 2026 von Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge und der Knoblauch GmbH hat sich als Branchentreff für kommunale Praxis etabliert. Zum Abschluss der vier Stationen umfassenden Tour in Elchingen wurde noch einmal deutlich, warum der Unimog bis heute als vielseitigstes Arbeitsgerät im Bauhof gilt.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Foto: Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Interview mit Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern: Kommunale Wärmenetze – Planungssicherheit als Schlüssel für die Wärmewende

Die Wärmewende entscheidet sich vor Ort. Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, ihre Energieversorgung grundlegend umzubauen, unter hohem Zeitdruck, komplexen regulatorischen Vorgaben und oft angespannten Haushaltslagen. Wärmenetze gelten dabei als zentraler Baustein für eine klimaneutrale Versorgung, bringen jedoch erhebliche Investitions- und Planungsrisiken mit sich. Die LfA Förderbank Bayern unterstützt Kommunen und kommunale Unternehmen bei dieser Transformation mit speziellen Finanzierungsinstrumenten. Im GZ-Interview erläutert Hans Peter Göttler, stellvertretender LfA-Vorstandsvorsitzender, welche Rolle Förderkredite bei der Umsetzung der Wärmewende spielen und wo die größten Herausforderungen liegen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Contempo2 zeigt den Weg: Wie Wasserkraft und Naturschutz am Lech zusammenfinden
Mit dabei beim Get-Together im historischen Dampfkraftwerk Gersthofen: v.l.: Michael Bohlinger (Geschäftsführer LEW Wasserkraft), Dietrich Gemmel (Vorstand LEW), Malte Suderkötter (Vorstand LEW), Staatsminister Thorsten Glauber, Bernd Zitzelsberger (Dritter Bgm. Stadt Augsburg), Abgeordnete Marina Jacob, MdL, Abgeordneter Wolfgang Fackler, MDL, Marian Rappl (Hauptgeschäftsführer VBEW), Dr. Andreas Otto (Präsident Fischereiverband Schwaben), Martin Glink (Geschäftsführer LEW Wasserkraft). Foto: LEW / Jonas Ziegler

Contempo2 zeigt den Weg: Wie Wasserkraft und Naturschutz am Lech zusammenfinden

Wie lässt sich erneuerbare Energie ausbauen, ohne die Natur aus dem Blick zu verlieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Fach- und Exkursionsnachmittags am Lech, der am Vortag des Bayerischen Wasserkraftforums stattfand. Rund um das Kraftwerk Gersthofen wurde deutlich: Der Konflikt zwischen Wasserkraft und Gewässerschutz muss kein unauflösbarer Gegensatz sein. Das EU-geförderte Projekt Contempo2 will zeigen, wie sich Klimaanpassung, ökologische Aufwertung und Energieerzeugung miteinander verbinden lassen.

GZ-14-2026 vom 15.07.2026
Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen
GZ Fahne

Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen

Der Freistaat Bayern plant eine Reform des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes. Nach den bisherigen Überlegungen soll der Elternbeitragszuschuss von 100 Euro pro Kindergartenkind in seiner bisherigen Form entfallen. Die dadurch frei werdenden Mittel sollen zwar vollständig im Kita-System bleiben und unter anderem die staatliche Betriebskostenförderung erhöhen. Passaus Landrat Raimund Kneidinger warnt dennoch vor zusätzlichen Belastungen für Eltern und Kommunen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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