| (GZ-15-16-2025 - 31. Juli) | ||
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Rund 40 Städte und Gemeinden aus Unterfranken und angrenzenden Regionen haben sich zu einem neuen Zweckverband zusammengeschlossen, um gemeinsam die Klärschlammverwertung zukunftssicher zu gestalten. Ziel ist die Rückgewinnung des wertvollen Rohstoffs Phosphor aus dem in kommunalen Kläranlagen anfallenden Klärschlamm.
Der Zweckverband trägt den Namen „Klärschlammverwertung Main-Tauber-Aisch“ und wurde nun offiziell in Würzburg gegründet. Beteiligt sind Kommunen aus den Landkreisen Würzburg, Kitzingen, Main-Spessart, Weißenburg-Gunzenhausen, Ansbach, Neustadt Aisch-Bad Windsheim, der Stadt Schweinfurt sowie dem Main-Tauber-Kreis.
Stadt Wertheim als Vertreter
Eine besondere Rolle innerhalb des Verbandes übernimmt die Stadt Wertheim. Sie vertritt die insgesamt zwölf teilnehmenden Gemeinden aus dem Main-Tauber-Kreis und ist damit das zweitgrößte Mitglied im neuen kommunalen Zusammenschluss.
Geplant ist, den Klärschlamm zunächst in einer neuen Trocknungsanlage in Würzburg aufzubereiten. Im Anschluss soll das Material im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt verbrannt werden. Dabei entstehende Ascherückstände dienen anschließend der Rückgewinnung von Phosphor – einem in der Landwirtschaft wichtigen und knappen Rohstoff.
Laut Verbandsangaben sollen jährlich etwa 57.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm verarbeitet werden. Die Gründung des Zweckverbands gilt als wichtiger Schritt zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung und als Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit im Dienst nachhaltiger Ressourcennutzung.
DK
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