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(GZ-24-2018)
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► Bilanz nach einem Jahr „Mobilfunk Offensive Bayern“:

 

Telekom schließt 100 Funklöcher im Freistaat

 

Die Telekom hat in Bayern damit begonnen, 100 Mobilfunklöcher zu schließen. Die Funklöcher wurden von der Bayerischen Staatsregierung benannt und sind Teil der „Mobilfunk Offensive Bayern“.

Der erste Standort auf der 100er-Liste ist Lutzingen. Hier wird in den nächsten Tagen ein 30 Meter hoher Betonmast in Betrieb gehen. Er wird die Versorgung mit GSM und LTE sicherstellen. „Lutzingen macht den Anfang. Wir sind mit allen Kommunen, die auf der Liste stehen, im Gespräch“, erklärte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland, bei einem Pressegespräch mit bayerischen Lokalmedien.

„Bei der Hälfte der Gemeinden liegen uns konkrete Standort-Vorschläge vor. Für 23 Standorte haben wir einen Anmietvertrag abgeschlossen und können jetzt in die Realisierung gehen. Wir werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr Funklöcher schließen.“

Die „Mobilfunk Offensive Bayern“ wurde im November 2017 von der Telekom gestartet. Kern der Offensive ist das Ziel, bis Ende 2020 in Bayern die Mobilfunk-Versorgung durch 1.100 zusätzliche Standorte zu verbessern. Außerdem wird die Telekom 1.200 bereits bestehende Standorte mit zusätzlichen Diensten ausstatten. Insgesamt betreibt die Telekom in Bayern derzeit über 5.200 Mobilfunk-Standorte.

Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 100 neue Standorte realisiert und rund 300 zusätzliche Dienste ins Netz integriert. „Unsere Vorbereitung für viele weitere Standorte ist abgeschlossen und wir können jetzt in die Umsetzung gehen“, sagt Goldenits. In der Regel dauert es zwölf bis 24 Monate, einen Mobilfunkmasten zu errichten. Neben den eigenen Planungen, der Anmietung und dem Bau muss auch ein kommunaler Dialog mit den Kommunen durchlaufen werden. Dieser Dialog nimmt zum Teil mehrere Monate in Anspruch.

Zur Diskussion um die Qualität des deutschen Mobilfunknetzes nahm Goldenits Stellung: „Die Telekom ist in Deutschland seit Jahren die Nummer eins in punkto Qualität. Wir gewinnen jeden Netztest. Unser Netz hält auch dem internationalen Vergleich stand. Das kann jeder sehen, der sich die Auswertung einmal genauer anschaut.“ Die Telekom erreicht mit ihrem Mobilfunk-Netz in Bayern fast 97 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2020 werden es 99 Prozent sein. Die Abdeckung bei der Fläche beträgt über 83 Prozent und wird auf über 88 Prozent steigen.

Auch mit Blick auf 5G ist der Ausbau der bestehenden Infrastruktur wichtig. Die Standorte werden für das Ausrollen von 5G benötigt. Goldenits mahnte mit Blick auf die anstehende Frequenzvergabe: „Deutschland hat alle Chancen 5G-Leitmarkt zu werden. Dazu braucht Deutschland eine möglichst flächendeckende leistungsstarke Infrastruktur, die den zukünftigen Bedürfnissen von Bürgern und Industrie gerecht wird. Dieses Netz wollen wir bauen!

Die jetzt von der Bundesnetzagentur vorgeschlagenen Auflagen für die Frequenzauktion gehen deutlich darüber hinaus, was die Behörde zuvor selbst als zumutbar und verhältnismäßig bewertet hatte. Ein solch falsch dimensionierter Ausbau ist wirtschaftlich unrealistisch, wird an bürokratischen Hindernissen scheitern und ignoriert Grundlagen der Physik. Darüber hinaus bergen die unklaren Bestimmungen zu National Roaming im aktuellen Entwurf erhebliche, kaum abzuschätzende Risiken für investierende Unternehmen.

Die Entscheidung über solche Milliarden-Investitionen – und damit über den Erfolg von 5G in Deutschland - erfordern Verhältnismäßigkeit und Rechtssicherheit. Beides sollte bis zur finalen Entscheidung der Vergabebedingungen sichergestellt werden.“

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